Neujahrsempfang der Heinsberger SPD

Ehrung langjähriger Mitglieder durch den OV-Vorstand

8. Neujahrsempfang der SPD
– Ortsverein Heinsberg –

Bereits zum 8. Mal trafen sich am Samstag, dem 18. Januar 2003, Genossinnen und Genossen zu einem Neujahrsempfang des Ortsvereins Heinsberg.
Die Ortsvereinsvorsitzende, Brigitte Skottke, konnte in der Begegnungsstätte Heinsberg neben zahlreichen Mitgliedern auch den Bundestagsabgeordneten, Dr. Christoph Zöpel, den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Kreistagsfraktion, Wolfgang Skottke und den Geschäftsführer des SPD-Unterbezirks Heinsberg, Ralf Derichs, begrüßen.

Die Begrüßung nahm sie zum Anlass, den Anwesenden mitzuteilen, dass ab dem 1.1.2003 Ralf Herberg der neue Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion ist. Ihr Dank ging an den scheidenden Fraktionsvorsitzenden, Karl-Heinz Christ, der die Stadtratsfraktion 15Jahre geführt hat. Als Dankeschön überreichte sie ihm ein Buchgeschenk.
Karl-Heinz Christ wird nunmehr das Amt des 2. stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden ausführen.

Aus dem Distrikt Kirchhoven wurden dann Josef Quasten für 40 jährige und Ernst Gregor Schumann für 25 jährige Mitgliedschaft geehrt.

Der Bundestagsabgeordnete, Dr. Christoph Zöpel, nahm die Gelegenheit wahr und hielt in seiner Ansprache zuerst einen Rückblick auf das Jahr 2002. Als herausragendes Ereignis stellte er die Bundestagswahl da. Der SPD sei es erstmals gelungen zum zweiten Mal hintereinander stärkste Partei in Deutschland zu werden. Man müsse sich selbst und ganz besonders dem politischen Gegner immer wieder vor Augen halten, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Koalition von SPD und Grünen gewollt hat.
Als wichtigen Punkt für Heinsberg stellte er den ständigen Kontakt mit dem Bürgermeister, Josef Offergeld, dar. So warte das Land nach seiner Intervention nur darauf, dass ein Antrag eingeht, den Burg- bzw. Kirchberg neu zu gestalten. Bei der K5 wurden die starren Fronten aufgeweicht. Hier war eine Gesprächsrunde unter der Moderation von Christoph Zöpel erforderlich, um die festgefahrenen Standpunkte neu zu überdenken.

Fakt sei es, dass das Wirtschaftswachstum nur gering ist. Unter der CDU-Regierung war das Wirtschaftswachstum in 1993 sogar mal rückläufig. Daran kann sich heute jedoch keiner mehr erinnern.

Zum drohenden Irak-Krieg erklärte Christoph Zöpel, dass die deutsche Bundesregierung diesen Krieg nicht will. Kein deutscher Soldat soll an ihm teilnehmen, so er denn doch kommen sollte.
Das Abstimmungsverhalten zu diesem Thema kann erst geklärt werden, wenn ein konkreter Vorschlag der Nato vorliegen würde.

Der Bundestagsabgeordnete nahm auch zu weiteren Themen, wie z. b . der Gesundheits- und Steuerpolitik ausführlich Stellung. Zum Abschluss wünschte er allen Anwesenden ein gutes Jahr 2003.

Anschließend diskutierten die Mitglieder noch einige Stunden die aktuellen politischen Themen.