Verkehrssituation in Heinsberg

Auf seiner letzten Mitgliederversammlung, machten sich die Genossen des Distriktes Heinsberg, mit kompetenter Unterstützung, ein Bild der Verkehrssituation im Stadtgebiet. Ein in der Stadt ansässiger, erfahrener Fahrlehrer berichtete aus seinem Alltag und untermauerte seinen sorgfältig vorbereiteten Vortrag durch zahlreiche Bildbeweise.
Ein Themenschwerpunkt bildete natürlich der oft zitierte Schilderwald. Im Allgemeinen ein Thema das dazu geeignet ist für Heiterkeit zu sorgen, führte die Erörterung an konkreten Beispielen jedoch zu der ernüchternden Einsicht, dass zu viele Schilder, genauso wie zu wenige oder undurchdacht montierte Schilder, genau das  schaffen, was sie eigentlich verhindern sollen, nämlich Gefahrenpunkte. Besonders brisant dabei, dass dadurch vor allem die schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger zu Betroffenen werden.

Ein weiteres Augenmerk lag auf der Verkehrslenkung durch bauliche Einrichtungen und Fahrbahnmarkierungen. Hier wurde deutlich, dass es an kontinuierlicher Pflege und Instandhaltung mangelt. Erwähnenswert aber auch, dass nach Durchführung von Straßenbaulichen Veränderungen immer wieder Beschilderungen der ursprünglichen Verkehrsführung zu unnötigen Verwirrungen führen.

Die vom Referenten ebenfalls dargelegten Lösungsvorschläge für die vorgestellten Problemsituationen überzeugten dabei durch ihre Schlüssigkeit und einfache Umsetzbarkeit.

Eine angeregte Diskussion der Versammlungsteilnehmer im Anschluss an den Vortrag ergänzte die aufgezeigten Beispiele schnell um zahlreiche selbst gemachte Erfahrungen.

Und so schloss schließlich die Versammlung in der zum Teil verblüfften Erkenntnis, dass der Handlungsbedarf hinsichtlich der Verkehrssituation und Verkehrssicherheit in Heinsberg größer ist als gedacht.