WIR LASSEN UNS NICHT EINSCHÜCHTERN

+++ WIR LASSEN UNS NICHT EINSCHÜCHTERN +++

Im Streit um Nord Stream 2 haben drei US-Senatoren in einem Brief dem Fährhafen in Sassnitz auf Rügen mit der wirtschaftlichen Zerstörung gedroht. Der Hafen engagiert sich bei der Verlegung von Rohren für die Gas-Pipeline und der Beherbung russischer Schiffe.

„Der Brief trägt eine neo-imperialistische Handschrift und ist eine schwere Belastung für das transatlantische Verhältnis“, erklärt Carsten Schneider. Er stellt unmissverständlich klar, dass wir uns von den angedrohten Sanktionen nicht einschüchtern lassen und fordert stattdessen die Bundesregierung auf, „neue Ansätze zur Unterstützung von den Sanktionen betroffenen europäischen Unternehmen – bis hin zu Klagen vor US-Gerichten – konsequent zu verfolgen und auch über intelligente Gegensanktionen nachzudenken, um gezielt US-Exporteure zu treffen.“

Carsten Schneider: „Die argumentative Heuchelei zerstört zunehmend die über Jahrzehnte gewachsene Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern und treibt auch einen Keil in unser Bündnis.“ Klar bleibt aber auch: Wir sind kein Vasallenstaat der USA – über unsere Energieversorgung entscheiden wir in Europa unabhängig!