Wir fordern ein Gesamtkonzept für ein Sport- und Freizeitzentrum!

Schluss mit der Salami-Taktik!

Wir fordern ein Gesamtkonzept für ein Sport- und Freizeitzentrum!
Der Standort für den neuen Fußballplatz wurde gestern mit der Mehrheit der CDU-Fraktion beschlossen. Er soll auf dem bisherigen Gelände der Grünschnitt-Annahmestelle gebaut werden. Die SPD-Fraktion lehnt dies geschlossen ab und fordert ein Gesamtkonzept für ein neues Sport- und Freizeitzentrum auf dem Brachgelände der ehemaligen Zeche. Eine Verteilung verschiedener Sportanlagen sollte unbedingt vermieden werden!
Zum Hintergrund:
Der Beschluss, die beiden jetzigen Sportplätze und die Skateranlage für eine Umsiedlung des Modefilialisten Röther zu „opfern“ liegt schon eine Weile zurück. Mit einigen „Bauchschmerzen“ stimmte unsere Fraktion dem zu, da man uns einige interessante Entwicklungsperspektiven in Aussicht stellte. So sollte etwa eine Tiefgarage unter dem jetzigen Aschenplatz entstehen und die Sportanlagen in ein Sport- und Freizeitzentrum verlagert werden. Auf dem ehemaligen Zechengelände sollten zwei Sportplätze, ein Sportlerheim, ein Kleinspielfeld, eine Skateranlage, ein Beach-Volleyballfeld und in ferner Zukunft das neue Hallen- bzw. Freizeitbad errichtet werden. Darüber hinaus wurde eine grobe Planung für einen sogenannten Generationenpark vorgestellt und es sollte eine Veranstaltungsfläche in unmittelbarer Nähe des Schacht 3 Förderturms geben.
Was bleibt von den Versprechen der CDU?
Nach heutigem Stand soll nun folgendes auf dem Gelände umgesetzt werden:
Ein Kunstrasenplatz mit Sportlerheim und großzügiger Speerwurfanlage
Ein Generationenpark
Eine Veranstaltungsfläche neben Schacht 3
Alle anderen, geplanten Sportanlagen fallen zunächst kommentarlos weg oder werden über das Stadtgebiet verteilt.
Die SPD Fraktion lehnt dieses Stückwerk entschieden ab und weist schon jetzt auf die zusätzlichen Kosten hin, die für die regelmäßige Überwachung, Öffnung und Schließung der verteilten Anlagen erforderlich sind.