Wir ehren Clara Zetkin heute als Vorkämpferin für die Rechte der Frauen

„Genossinnen! Arbeitende Frauen und Mädchen!“

1911 erscheint in der von Clara Zetkin herausgegebenen Zeitung „Die Gleichheit“ ein Aufruf, sich aktiv am ersten Internationalen Frauentag zu beteiligen. Eine Millionen Menschen folgen in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz dem Aufruf, den sowohl die SPD als auch die Gewerkschaften unterstützen.

Auf der Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen hatte Zetkin mit dem Internationalen Frauentag erstmals einen Kampftag für Gleichberechtigung, Demokratie, Frieden und Sozialismus initiiert.
Während es bürgerlichen Frauenbewegungen in erster Linie um das Frauenwahlrecht geht, strebt die Frauenbewegung um Clara Zetkin nach viel mehr: Schutz von Arbeiterinnen, soziale Fürsorge für Mutter und Kind, das Angebot von Kinderkrippen, internationale Solidarität und die intensive Zusammenarbeit von organisierten Frauen.
Klug, mutig, unbequem – der Name Clara Zetkin signalisierte stets Widerstand. Wir ehren sie heute als Vorkämpferin für die Rechte der Frauen.