Sebastian Ströbel – #1 von 400Tausend

„Ich bin Sebastian Ströbel und Schauspieler. Im Fernsehen riskiere ich mein Leben, um andere Menschen zu schützen. Denn ich bin das Gesicht von „Die Bergretter„. Was viele nicht wissen: Ich bin Genosse und Feminist. Aus vollstem Herzen.

Ich bin in einer Großfamilie aufgewachsen, habe vier Brüder. Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass man mit vielen Geschwistern früh lernt, Rücksicht nehmen zu müssen. Respekt und Solidarität wurden bei uns immer großgeschrieben. Mit meinem Vater habe ich von klein auf viel über Politik und Geschichte gesprochen. Das war unser Ding. Wir konnten stundenlang zusammensitzen und diskutieren.

Mein Vater war Genosse. Die SPD war seine Heimat. So begriff ich früh, dass die SPD schon immer die Partei war, die den Kopf hingehalten hat, wenn für Deutschland schwierige Entscheidungen getroffen werden mussten. Die immer in die Verantwortung gegangen ist.

2017 starb mein Vater nach einer langen, schweren Krankheit. Das hinterließ einen großen Schmerz bei mir. Aber stärkte auch das Bewusstsein, dass man sich im Leben darauf fokussieren sollte, was wirklich zählt. Ein Jahr später trat ich in die SPD ein und damit das Erbe meines Vaters an. Es ist ein Stück gemeinsame Erinnerung und Liebe.

Ich tat dies aber auch für meine vier Töchter. Denn ich bin großer Feminist. Ich möchte, dass wir mehr über Gleichberechtigung reden. Und dafür kämpfen. Damit meine Mädchen, egal, wen sie lieben oder was sie antreibt, ein freies und sicheres Leben führen dürfen. Auf Augenhöhe.

Wenn man mich fragt, ob ich zu Hause – zwischen meinen fünf Frauen – der Hahn im Korb sei, dann sage ich immer: Nein. Denn wir unterscheiden nicht nach Geschlechtern. Wir sind eine Familie mit sechs Persönlichkeiten. Da geht es nicht um Mann oder Frau. Sondern darum, die Rechte, Bedürfnisse und Ängste von allen gleichermaßen ernst zu nehmen und zu respektieren. So sollte das auch in unserer Gesellschaft sein. Ganz selbstverständlich.

Dafür ist es wichtig, dass wir zusammenhalten – im Großen wie im Kleinen. Dass wir unsere Zukunft gemeinsam angehen. Dass wir aufhören, so radikal zu sein und alle niederzubrüllen, die eine andere Meinung haben. Lasst uns diskutieren, einander zuhören, Kompromisse entwickeln. Damit wir jeden aus unserer Gesellschaft abholen können. Egal, ob männlich oder weiblich, arm oder reich, jung oder alt.

Das ist heutzutage wichtiger denn je, denn die Pandemie und die anstehenden Veränderungen verlangen uns allen viel ab. Und machen vielen Angst. Und genau deshalb brauchen wir die SPD heute auch mehr denn je. Sie hält uns zusammen. Sie vertritt alle Menschen. Sie vergisst die Schwachen nicht und stärkt unsere Kinder. Genau deshalb ist sie meine Heimat. Mit allen Höhen und Tiefen.“

Sebastians und alle weiteren Geschichten von #1von400Tausend kannst du auch hier nochmal nachlesen:
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