Carsten Schneider ist der neue Ostbeauftragte der Bundesregierung

Als Kind ist er in einem Erfurter Plattenbauviertel aufgewachsen, seine alleinerziehende Mutter hatte nie viel Geld, nach der Wende gehörte seine Familie zu den Wohngeldempfängern. „Deshalb treffe ich politische Entscheidungen heute immer unter dem Blickwinkel: Hilft das einer alleinerziehenden Mutter oder nicht? Das habe ich mir bewahrt“, sagte Carsten Schneider dem RND.
Als Ostbeauftragter möchte er nun besonders junge Ostdeutsche ermutigen, ihren Blick auf die Welt zu weiten: „Deshalb sage ich zum Beispiel oft in Schulen: Das ist ein freies Land, ihr könnt es mitgestalten und habt die gleichen Chancen wie ich, der aus ganz einfach Verhältnissen kommt und es ohne viel Geld in den Bundestag geschafft hat.“
Warum es mehr Ost-West-Gespräche geben muss, warum es ohne Zuwanderung im Osten nicht gehen wird und was die Politik in den kommenden vier Jahren ändern muss, könnt ihr im
Interview nachlesen: