Olaf Scholz in Moskau

Olaf Scholz ist heute nach Moskau gereist, um dort mit Russland einen ernsthaften Dialog über Fragen europäischer Sicherheit zu führen.
Es ist ein mehrstündiges Gespräch des Bundeskanzlers mit Putin unter vier Augen über die aktuelle Situation an der ukrainischen Grenze vorgesehen. Deutschland erwartet von Russland eindeutige Schritte zur Deeskalation der gegenwärtigen Spannungen.
Es geht nun um eine Reaktion und Antwort Russlands.

+++ Bundeskanzler Scholz in Moskau: Den Frieden in Europa zu erhalten ist „unsere verdammte Pflicht“ +++

Nach dem Treffen von Bundeskanzler Olaf Scholz und Wladimir Putin zum Ukraine-Konflikt hat der russische Präsident seine Bereitschaft bekundet, mit dem Westen weiter in Fragen der europäischen Sicherheit zusammenzuarbeiten. „Wir sind bereit, den Weg der Verhandlungen zu gehen“, sagte Putin. Scholz nannte den angekündigten Teilrückzug von russischen Truppen ein gutes Zeichen: „Die diplomatischen Möglichkeiten sind bei weitem nicht ausgeschöpft. Jetzt muss es darum gehen, entschlossen und mutig an einer friedlichen Auflösung dieser Krise zu arbeiten“, so Scholz bei der anschließenden Pressekonferenz im Kreml. „Es ist unsere verdammte Pflicht und Aufgabe, als Staats- und Regierungschefs zu verhindern, dass es in Europa zu einer kriegerischen Eskalation kommt.“

Bundeskanzler Olaf Scholz hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin heute in Moskau verdeutlicht, dass für uns in Deutschland und Europa nachhaltige Sicherheit nicht gegen, sondern nur mit Russland erreicht werden kann. Scholz und Putin wollen die Spannungen um die Ukraine durch Dialoge abbauen und betonten heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz ihr Interesse am Frieden in Europa. Putin signalisierte Gesprächsbereitschaft: „Wir sind bereit, den Weg der Verhandlungen zu gehen.“