2022 und 2023 müssen die Jahre der Schubumkehr werden

„2022 und 2023 müssen die Jahre der Schubumkehr werden“, so Bauministerin Klara Geywitz beim heutigen Auftakttreffen vom „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“ in Berlin. Das erklärte Ziel lautet nach wie vor, jährlich 400 000 neue Wohnungen zu schaffen.
Das zu erreichen ist durch Lieferengpässe und explodierte Preise für Baustoffe und Energie noch deutlich ambitionierter geworden, zugleich aber werden die Wohnungen noch viel dringender gebraucht. Um die Wohnungsbauinitiative voranzutreiben, hat Geywitz Bundesländer, kommunale Spitzenverbände, Baubranche und Interessenvertreter vom Deutschen Naturschutzring bis zum Eigentümerverband Haus und Grund an einen Tisch geholt.
„Dieser Auftakt heute ist kein Gipfel und er ist keine Show-Veranstaltung. Dieser Auftakt leitet die Arbeitsphase bis Herbst dieses Jahres ein. Dann stellen wir auf einem Bündnis-Tag die Vorschläge für ein konkretes, und verbindliches Maßnahmenpaket vor. Ab diesem Zeitpunkt geht es in den Dauerspurt, der erst zu Ende ist, wenn Menschen bauen und mieten können, ohne Sorge vor der wirtschaftlichen Überforderung. Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wir müssen bauen!“, so Geywitz.