Vor uns liegt eine Zeit der Unsicherheit

„Es kann kein Zurück geben zu der Zeit vor diesem Krieg. Vor uns liegt eine Zeit der Unsicherheit. Die ist herausfordernd. Darum sind Entschlossenheit und Geschlossenheit ebenso wichtig“, sagte unser Bundeskanzler Olaf Scholz heute zum Abschluss des dreitägigen #G7-Gipfels in Elmau.
Der Gipfel stand unter dem Zeichen des russischen Angriffkriegs gegen die Ukraine. Und er sendet ein Zeichen: Putin scheitert nicht nur an der Entschlossenheit der Ukraine, er scheitert auch an der Geschlossenheit der Demokratien der Welt. Diese Geschlossenheit ist die Grundlage für die Verteidigung unserer internationalen Ordnung und unseres Wohlstandes.
Das Treffen sendet ein klares Signal der Solidarität an die Ukraine. Wir stehen an der Seite der Ukraine – jetzt und nach dem Krieg. Die #Ukraine wird einen Marshallplan für den Wiederaufbau benötigen. Deutschland wird da vorne mit dabei sein, aber es handelt sich hier um eine Generationenaufgabe. Und das geht nur mit weltweit vereinten Kräften.

Wir stehen aber auch geschlossen im Kampf gegen Hunger und Armut, gegen die Corona-Pandemie und gegen den Klimawandel:
🌍 Die Gruppe der demokratischen Wirtschaftsmächte stellt sich hinter die Idee von Bundeskanzler Olaf Scholz für einen internationalen Klimaclub. Das Ziel ist ein internationaler Markt mit vergleichbaren Standards, der Länder belohnt, wenn sie klimafreundlich wirtschaften – und sie vor Wettbewerbsnachteilen schützt. Wir wollen das bisherige Prinzip umkehren und Klimaschutz zum Wettbewerbsvorteil machen!

🤝🏻 Olaf Scholz hat die G7-Präsidentschaft genutzt, um Indonesien, Indien, Südafrika, Argentinien und den Senegal zum Gipfel einzuladen. Denn alleine können wir die Herausforderungen der globalisierten Welt nicht meistern. Deshalb müssen wir strategische Partnerschaften auf- und ausbauen, insbesondere mit Staaten des Globalen Südens. Klar ist aber: Es kann keine Kooperation ohne Haltung geben. Wandel durch Annäherung darf nie auf Wandel durch Handel reduziert werden.

🙌 Die G7-Staaten werden sich dazu verpflichten, bis zu fünf Milliarden US-Dollar für die weltweite Ernährungssicherheit bereitzustellen.