Das neue Bürgergeld im Überblick

+++ Mit dem neuen #Bürgergeld schaffen wir mehr Sicherheit und Respekt für Lebensleistung! +++
Menschen wollen sich eigenständig um ihr Leben und eine Arbeit kümmern – davon gehen wir aus. Und wer dabei Unterstützung braucht, soll sie bekommen: zielgerichtet, unbürokratisch, digital und mit mehr Respekt. Wir wollen mit dem Bürgergeld einen Paradigmenwechsel schaffen: einen Sozialstaat der ausgestreckten Hand, nicht des erhobenen Zeigefingers. Das ist die Grundidee des Bürgergelds.
Das neue Bürgergeld im Überblick:
💰 Höhere Regelsätze
Die Regelsatzerhöhung beim Bürgergeld ist ein längst fälliger Schritt, der ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Nicht mit Partnern zusammenlebende Erwachsene erhalten beispielsweise 502 Euro, statt bisher 449 Euro – das ist die höchste Erhöhung der Regelsätze, die es je gab und sorgt dafür, dass die Regelbedarfe nicht mehr der Inflation hinterherhinken.
📱 Mehr Bürgerfreundlichkeit
Das Bürgergeld ist insgesamt unbürokratischer und digital zugänglich – mit einer einfachen, nutzerorientierten und barrierefreien Beantragung. Mit einer Bagatellgrenze von 50 Euro für Rückforderungen wird zudem die Anzahl der Bescheide reduziert und Bürokratie abgebaut.
👨‍🏫 Mehr Weiterbildung
Die Jobcenter müssen nicht mehr in irgendwelche Arbeit vermitteln, sondern können voll auf Qualifizierung setzen. So wird nachhaltige Arbeitsaufnahme gestärkt. Teilnehmende an einer berufsabschlussbezogenen Weiterbildung erhalten künftig ein monatliches Weiterbildungsgeld in Höhe von 150 Euro. Zudem wird ermöglicht, bei Bedarf in drei Jahren eine Umschulung im Rahmen einer geförderten beruflichen Weiterbildung zu besuchen, anstatt wie bisher in zwei Jahren.
🏠 Mehr Respekt vor Lebensleistung
Leistungsberechtigte sollen sich zu Beginn des Bürgergeldbezugs ganz auf die Arbeitsuche konzentrieren können. Deswegen gelten in den ersten zwei Jahren Karenzzeiten für Wohnung und Vermögen.
💶 Freibeträge
Wer zwischen 520 und 1.000 Euro verdient, soll künftig mehr von seinem Einkommen behalten können: Die Freibeträge in diesem Bereich werden auf 30 Prozent angehoben.