In dieser Krise müssen wir uns unterhaken

„In dieser Krise müssen wir uns unterhaken – über alle Grenzen von Ebenen und Parteien hinweg. Im Interesse unseres Landes“, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser Dienstag nach dem Flüchtlingsgipfel und bedankte sich bei Ländern und Kommunen für die Zusammenarbeit.
„Wir haben seit Kriegsbeginn gemeinsam, schnell und entschlossen gehandelt. Wir stemmen diesen großen Kraftakt gemeinsam. Hier wird auf allen Ebenen unseres Staates Großartiges geleistet. (…) Heute haben wir abgestimmt, wie wir unsere Hilfe für Geflüchtete bestmöglich koordinieren, auch mit Blick auf die Wintermonate, die vor uns liegen.“
Fakt ist: Die Bundesregierung steht eng an der Seite der Kommunen, die stark belastet sind!
– Deshalb starten wir eine gemeinsame digitale Plattform von Bund, Ländern und Kommunen. Dort werden sich die Fachleute austauschen über Verbesserungen bei Unterbringung von Geflüchteten.
Wir werden uns zu allen vorliegenden Daten enger und regelmäßig austauschen.
Das Technische Hilfswerk wird weiter unterstützen, wo immer Unterstützung gebraucht wird.
Gemeinsam mit unseren europäischen Partnern werden wir weiter intensiv in der Ukraine den Bau winterfester Unterkünfte unterstützen.
Wir haben Plätze für mehr als 64.000 Menschen in Bundesimmobilien bereitgestellt, in denen es noch Kapazitäten gibt. Heute haben wir 56 weitere Immobilien angeboten für die Unterbringung.