Kohleausstieg 2030

Der auf 2030 vorgezogene Kohleausstieg in #NRW setzt viele Jobs aufs Spiel. Doch ein Plan für neue Arbeitsplätze im Rheinischen Revier fehlt. Das offenbart unsere Anfrage.

Lena Teschlade, unsere Beauftragte für das Rheinische Revier, erklärt: „Der vorgezogene Kohleausstieg hat enorme Auswirkungen auf Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen. 14.400 Arbeitsplätze im Rheinischen Revier und 21.500 Jobs in NRW sind durch die Entscheidung direkt oder indirekt betroffen. Insgesamt fallen wohl 11.000 Stellen vorzeitig weg. Damit hat die Landesregierung ein massives Ausstiegsszenario beschlossen, doch ein Fahrplan für den Einstieg fehlt.“

Unser wirtschaftspolitischer Sprecher André Stinka fügt hinzu: „Wer politisch weitreichende Beschlüsse trifft, muss sie hinterlegen. Doch ein konkreter Plan für einen beschleunigten Strukturwandel fehlt offenkundig. Neben zukunftssicheren Arbeitsplätzen muss die Landesregierung eine sichere Energieversorgung garantieren. Wenn ein Konzept für die Revierwende fehlt, wie soll der klimaneutrale Umbau der gesamten NRW-Wirtschaft gelingen?“